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Erlebnisbericht der Stadtschule Butzbach

Auf dem Recyclinghof Butzbach ist immer etwas los

Die Klasse 4a der Stadtschule Butzbach hat, im Rahmen des Projektes „Zeitung in der Grundschule“, das die Wetterauer Zeitung gemeinsam mit dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP) durchführt, den Recyclinghof Butzbach erkundet. Hier die Berichte der Kinder:

Am Donnerstag, den 11.06.2015, besuchten wir, die Klasse 4 a von der Stadtschule Butzbach mit unserer Klassenlehrerin Marina Weber den Butzbacher Recyclinghof. Dort wurden wir von Sabine Grewe, einer Mitarbeiterin des Abfallwirtschaftsbetriebes der Wetterau (AWB) erwartet und auf dem Hof, der von der Stadt Butzbach betrieben wird, herumgeführt.  Julien, Simon und Jason

Wir, die Klasse 4 a mit unserer Lehrerin Marina Weber und Sabine Grewe von der Abfallwirtschaft Wetterau

„Der Butzbacher Recyclinghof ist einer von zehn Recyclinghöfen im Wetterauer Recyclinghof-System: Dabei arbeiten der Wetteraukreis und die Stadt zusammen, Butzbach ist seit 2009 dabei“, erklärte sie uns.
Muzhda interessierte, wie viele Tonnen Müll täglich von den Kunden gebracht werden. Grewe berichtete, dass 2014 jährlich von allen Wetterauern Recyclinghöfen ca. 27.000 Recyclingmaterial und Abfall an den Höfen angenommen wurde, davon in Butzbach mittlerweile 5200 Tonnen. Beim Ausrechnen käme man auf knapp 21 Tonnen am Tag, „Aber was an einem Tag ankommt, ist in Wirklichkeit unterschiedlich,“ erklärte sie.
Celina befragte Gustav Maiwald, Kundenbetreuer beim Recyclinghof, wie viele Kunden täglich dorthin kommen. Maiwald erzählte, dass dies von der Jahreszeit und dem Wochentag abhängig ist: „Von Montag bis Donnerstag sind es etwa 400-500 Kunden am Tag, freitags können es bis um 900 Kunden werden und samstags haben wir oft so um die 600. Im Winter sind das weniger.“ Celina, Jane und Marlon

Als wir ankamen wurde ein leerer Presscontainer für Sperrmüll gebracht. Herr Maiwald zeigte, wo genau der Container abgestellt werden musste. In der Sperrmüllpresse konnten wir eine alte Duschkabine erkennen, (Foto), und wir sahen, was die Kunden hineinwarfen.
Auf dem Recyclinghof spielten wir mit Frau Grewe ein Müll-Sortier-Spiel. Jedes Kind durfte sich aus einem Korb ein Stück Müll aussuchen und dieses dann in kleine Spielmülltonnen oder auf den „Recyclinghofplatz“ sortieren. Anschließend konnten wir beispielhaft die blaue Papiertonne leeren und die anderen Gegenstände zu den großen Containern auf dem Recyclinghof bringen. Betül, Muzhda, Katharina, Mario und Richmond

 

Wir sahen insgesamt 13 große Container, in denen der Müll getrennt sortiert gesammelt wird (z.B. für Altpapier, Grünabfall, Sperrmüll, Altholz, Metallschrott, …) und Mülltonnen für kleinere Abfälle, wie z.B. für Druckerpatronen, Batterien,…
Sind die Container bzw. Mülltonnen gefüllt, werden sie zur Weiterverarbeitung in unterschiedliche Betriebe gefahren. Der Grünabfall z.B. wird nach Niddatal, zum Humus- und Erdenwerk des Kreises gefahren, wo Strom und Komposterde daraus gemacht wird.
Gleich zum Anfang hatten wir gesehen, wie aus den großen Containern Elektrogeräte in Boxen, die etwa so groß wie ein kleiner Schreibtischwaren, von den Leuten der Behindertenhilfe Wetterau in einen großen Laster geladen wurden.
Würden wir unser kaputtes Klassenradio abgeben, würde es nach Glauburg in die Elektrogeräte Entsorgungswerkstatt gebracht werden. Dort arbeiten sehr viele Menschen mit Behinderungen, die diese Geräte auseinanderbauen, kritische Bestandteile, wie z.B. Batterien entfernen und die wiederverwertbaren Bestandteile, wie z.B. Metalle, weitergeben. Lukas und Katharina

 

Am Ende unseres Tages auf dem Butzbacher Recyclinghofes gingen wir zur großen Auto-Waage, die maximal 6 Tonnen wiegen kann. Diese Waage ist im Boden eingelassen. Die Kunden, die Müll anliefern, der nicht kostenfrei ist, müssen dort mit ihrem Fahrzeug einmal beladen und anschließend unbeladen gewogen werden, um zu berechnen, wie viel sie zu bezahlen haben. Wir durften dort als gesamte Klasse gewogen werden und brachten 724 kg ohne Gepäck auf die Waage. Es war jedoch so viel los auf dem Recyclinghof, dass auch wir uns dafür anstellen mussten.
Lara, Pius und Johannes

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